Aunty Donna + Horrorshow = Eat The Cake

Aunty Donna gastieren im neuen HorrorshowVideo

Dass Eat The Cake die vierte Singleauskopplung aus Bardo State, dem vierten Album der australischen HipHop-Duos Horrorshow, wird, war schon längers klar. Auch, dass es gemeinsam mit besonderen Gästen gedreht wurde, war schon angekündigt.
Jetzt haben Horrorshow ihr Video mit der Comedy-Gruppe Aunty Donna veröffentlicht. Und Eat The Cake ist ganz im Sinne des surrealen Humors des Comedy-Trios.

Sowohl Horrorshow, als auch Aunty Donna sind feste Größen in Australien. Die einen begeistern gerade Massen beim Melbourne International Comedy Festival, die anderen sind ab Juni auf großer Tour – und geben im Mai noch ihr USA-Debüt auf dem Soundset Festival in Minneapolis.
Solo und Adit, die zusammen Horrorshow sind, schicken sich also an in die weite Welt aufzubrechen. Und dabei auch ihre Heimat auf der größten Australien-Tour des Duos bisher mitzunehmen. Also gerade die rechte Zeit noch einmal eine ordentliche Single auszukoppeln und diese mit einem Video anständig zu begehen. Zu zelebrieren.
Denn das Video ist im Prinzip ein wundervoll skuriler, bis ins letzte Detail absurder Aunty Donna Clip, der Eat The Cake aber nicht nur über die Story, sondern auch als Lied super integriert.
Aber am besten einfach selbst anschauen und weiter teilen!

Horrorshow auf Facebook
Horrorshow auf Instagram
Horrorshow auf Twitter
Horrorshow – Homepage

Aunty Donna auf Facebook
Aunty Donna auf Instagram
Aunty Donna auf YouTube
Aunty Donna – Homepage

Tobi auf Facebook
Tobi auf Twitter
Tobi auf Instagram
Tobi’s Homepage

 

Das ganze Album Brado State jetzt auf Spotify hören:

Advertisements

Roter Bus #6 mit Neonschwarz

Es ist endlich mal wieder soweit: Es gibt eine neue Folge Roter Bus!
Und neue Folge heißt in diesem Fall nicht, dass wir uns mal wieder mit einer Band getroffen haben und jetzt erst einmal für uns das Videomaterial behalten, sondern die Folge steht jetzt online!
Das Video haben wir schon letztes Jahr im Oktober gedreht. Damals, als Trump noch nicht Präsident war, haben wir uns trotzdem mit Captain Gips und Johnny Mauser  von Neonschwarz schon über den Umgang mit rechten Strömungen gequatscht, aber natürlich auch über ihr letztes Album und über Audiolith Records gequatscht.

Ich will gar nicht viel weiter Teasern. Warum ich das sehr grandios fand, dazu einfach später. Hier erst einmal das Video:

Ja, klar: Wir haben eigentlich immer Bands im Roten Bus, die wir entweder feiern oder persönlich cool finden. Oder bestenfalls beides.
Trotzdem habe ich mich auf Neonschwarz mal wieder ziemlich gefreut. Nicht nur war der Dreh irgendwie ein spätes Geburtstagsgeschenk, Neonschwarz sind eben auch eine Band die ich Tod gehört habe. Im postivisten Sinne meine ich das.
Und wie das eben mit politischen Bands ist, die man so tagelang gehört hat: Sie prägen einen Menschen. Das gilt natürlich für vieles von Audiolith, aber Neonschwarz haben mir schon auch noch einmal viele Jahre nach meiner Fanta4 Zeit (ja, das war mit 12 mein erstes, großes Konzert!), also Jahre später haben mir die Hamburger gezeigt, wie wundervoll politisch Rap sein kann und wie viel Bock ich darauf haben kann.
Dafür noch einmal ein riesen Danke, Neonschwarz!
Und natürlich auch für das nette Pläuschchen im Roter Bus!
Und last but not least: Vielen Dank an Hannah (für Bus, Sprit, Fahrt & Schnitt!), Jens Clar & Ben Mornhinweg (für’s Filmen)!

Roter Bus auf Facebook

Roter Bus auf Youtube

Roter Bus #5 | OK KID
Roter Bus #4 | Blackout Problems

Roter Bus #3 | FJØRT
Roter Bus #2 | Feine Sahne Fischfilet (Ger, Audiolith)
Roter Bus #1 | Imminence (Swe, Arising Empire)

Tobi auf Facebook
Tobi auf Twitter
Tobi auf Instagram
Tobi’s Homepage

Early-Birds für‘s dit is schade! Festival

Ein Datum, noch keine Künstler-Namen, aber: Endlich gibt es Early-Bird Tickets für den Festival-Geheimtipp in Sindelfingen. Denn nach den letzten drei Jahren ist zwar klar, dass das dit is schade! Festival wieder Bands nach Sindelfingen holen wird, die sich sicherlich ohne das junge Festival nicht in die Schwaben-Provinz verirren würden.
Am 15. und 16. September 2017 lädt das dit is schade! Festival zum vierten Mal wieder Bands aus der ganzen Welt und dem Bundesgebiet in die Sindelfinger Daimler Provinz.

Auch wenn das Team noch keine Bands preisgeben will, so verrät Tobias B. Bacherle, der gemeinsam mit Tim Vogrin und Hannah Schmidbauer auch dieses Jahr wieder die Projektleitung übernimmt, dass es dieses Jahr „noch einmal eine Nummer internationaler wird“
„Die Mischung aus aufstrebenden Nachwuchskünstlern und Bands, welche die Bühnen von eigenen Headlinertouren kennen, hat überzeugt“, ist sich Schmidbauer sicher. Die familiäre Atmosphäre des dit is schade!‘s gibt den Rest, dass man sich getrost auf den Abschluss des Festivalsommers 2017 vor den Toren Stuttgarts freuen kann.
An diesem Donnerstag ist der stark limitierte Early-Bird-Ticketverkauf gestartet.

Die stark begrenzten Early-Bird Tickets können jetzt für 10,00€ online unter Reservix.de oder an allen Reservix-Vorverkaufsstellen erworben werden.

Mehr Infos:
Das dit is schade! Festival auf Facebook
Das dit is schade! Festival auf Instagram
Die dit is schade! Festival Homepage

Tickets gibt es unter:
https://www.reservix.de/tickets-dit-is-schade-festival-in-sindelfingen-das-sued-am-15-9-2017/e980915

Text: dit is schade! Festival

Apply For A Shore zerfeiern die Traube

Letzten Endes sind es doch zwei Sachen, die mir an Bands am wichtigsten sind: Dass sie sich nicht drum scheren, wie die Bühne aussieht und wie viele Menschen da sind. Und dass sie unkomplizierte, nette Menschen sind.
Wenn man eine schön polierte Metalcoreband aus Lyon, auf Empfehlung von Harald von Imminence in die Traube nach Sindelfingen bucht, dann kann man sich nicht immer so ganz sicher sein, was auf einen zukommt.

Der dit is schade Verein ist für sowas aber natürlich immer wieder zu haben. Das macht ihn ja so toll.
Wie auch immer, als Apply For A Shore am Dienstag in Sindelfingen ankamen, waren wir uns nicht so ganz sicher, was diese Band, die auf dem Weg zu einem Weekender als Annisokay-Support in Tschechien, so genau erwartet.
Dass trotz oder gerade wegen erster „Oh, die Bühne ist ja praktisch ein Drum-Raiser“-Reaktion Apply For A Shore den obigen Kriterien vollends gerecht wurden, hat den Dienstag zu einem wunderbaren Abend gemacht.
Im Ernst, die Traube ist ein super kleiner Laden in dem die Racks einer Band wie Apply For A Shore fast den halben Platz verbrauchen und der Mischpult eine Kanallotterie betreibt: Kann funktionieren, muss aber nicht.
Und auch wenn die Traube ein kleiner Laden ist, so steht sie trotzdem in Sindelfingen, also der tiefsten Daimlerprovinz und die Franzosen haben uns an einem Dienstagabend besucht. Klar war der Eintritt frei und natürlich war es nicht leer. Aber ein gut besuchtes Konzert war es jetzt auch nicht wirklich.
Trotzdem hatten alle fünf Franzosen auf beziehungsweise vor der Bühne anständigen Spaß und haben den auch ausgelebt. Das hat dann entsprechend Spaß gemacht zuzuschauen.
Gemeinsam mit den professionell arrangierten Songs und einem kurzweiligem, powervollen Sound hat sich das zu einem weit überdurchschnittlichen Dienstagabend, vor allem aber zu einem guten Konzert entwickelt. Und ich war mir nach dem online anhören der Franzosen ehrlich nicht sicher, ob ich es das sagen würde, aber Apply For A Shore sollte man live anschauen. Wirklich.
Selbst wenn die Musik einen nicht so richtig trifft: Hingehen und drauf einlassen. Dann Spaß haben.
Dass der restliche Abend sich zu einem super gemütlichen Miteinander entwickelt hat, hat da nur den Rest gegeben.

Übrigens organisiert der dit is schade e.V. in Kooperation mit der IG Kultur die Paroli Konzerte und natürlich gibt es im September auch wieder ein dit is schade! Festival.
Für beides gibt es jetzt schon Tickets online unter Reservix.de.

Apply For A Shore auf Facebook
Apply For A Shore auf Instagram
Apply For A Shore Homepage

Tobi auf Facebook
Tobi auf Twitter
Tobi auf Instagram
Tobi’s Homepage

Vitja – Neue Wege mit neuer Single

Vitja, die ehemals bei Redfield Records gesignte Band aus Köln ist ja schon kein richtiger Geheimtipp mehr. Live macht die Band sicherlich ziemlich Spaß und ich hätte auch nie etwas dagegen gehabt mit Vitja zu spielen, aber so richtig in meine Playlists hat es Vitja dann doch nicht geschafft.
Zwar verbinde ich mit Vitja ein absolutes Vorzeige-Debüt Video, aber das ist auch eher die Analyse aus der Sicht des Künstlermanagemets gewesen.

Umso überraschter war ich von der neuen Single. Denn mit No One As Master, No One As Slave zitieren Vitja sich nicht nur selbst, sondern schlagen auch einen neuen Sound an.

Und das ist eine verdammt gute Mischung. Und das meine ich als Hörer und aus der analytischen Sicht mit Blick auf Vermarktungsstrategien.
Denn das Video mit seinem Retrostyle, dass auch in den 90er Jahren für eine HipHop Crew gedreht sein könnte, hebt sich deutlich vom sonst sehr düstern Style der Vitja-Musikvideos ab. Auf der anderen Seite ist die Story undurchsichtig genug, dass es sich lohnt, das Video auch wirklich ganz anzuschauen. Im Ernst, das mach ich nicht mit vielen Musikvideos.
Aber auch musikalisch: Auf der einen Seite ist No One As Master, No One As Slave an sich ein Zitat aus der ersten Vitja Single und zeigt damit eine gewisse Kontinuität auf, die sich vor allem zu Anfang auch deutlich hören lässt. Doch die Cleanvocals erinnern zwar manchmal an Bring Me The Horizon, aber so wie auch bei der neuen Imminence Single This Is Goodbye heben sich aber Vitja doch von den Briten ab. Und das wiederum klingt dann ganz anders als bei Immiennce. Das lockt dann zwar Hater, wie sie auf YouTube eben selten fehlen, aber es lohnt sich anzuhören.

Ob sich der Sound auf dem neuen Vitja Album Digital Love genauso entwickelt hat, bleibt dabei abzuwarten. Am 3. März erscheint das Album, jetzt über Century Media, doch die beiden anderen Single Auskopplung SCUM und New Breed machen es noch einmal spannend, wohin es mit Vitja gehen wird.

Im April geht es erst einmal auf Headliner-Tour mit Support von Breathe Atlantis, Improvement und Die Heart.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Vitja auf Facebook
Vitja auf Twitter
Vitja auf Instagram

Tobi auf Facebook
Tobi auf Twitter
Tobi auf Instagram
Tobi’s Homepage

Imminence – Neue Single

Die wundervollen Imminence haben mit This Is Goodbye nicht nur eine neue Single und ein neues Video veröffentlicht. Die vier Schweden haben in diesem Zuge auch ihr gleichnamiges Album für den 31. März angekündigt und bekannt gegeben, dass dieses in den USA über Sharptone Records erscheinen wird. Für Europa hatten Imminence schon 2016 bei Arising Empire unterschrieben und ihre Single The Sickness über das Sublabel von Nuclear Blast veröffentlicht.

Mit This Is Goodbye schlagen Imminence aber einen wesentlich anderen Sound an. Ich muss ja zugeben, dass ich Imminence erst mit A Mark On My Soul richtig kennengelernt habe. Mit der Debüt EP Helion und den Singles davon konnte ich eigentlich nicht viel Anfangen und auch das erste Album I war für mich eher ein Album das wegen einzelnen, starke Momenten ab und an mal lief. Mit The Sickness haben die Schweden schon gezeigt, dass sie in Zukunft vermehrt die Brücke zwischen ihren Akustik-Shows und Songs und ihrem normalen Sound suchen werden.

Mit This Is Goodbye folgen Imminence jetzt dem Wandel vieler ehemals nur dem Geschrei verschriebenen Metalcore Bands, wie nicht zuletzt Bring Me The Horizon. Doch obwohl die Einflüsse der Briten offensichtlich sind, so hebt sich This Is Goodbye doch noch ein gutes Stück ab. Jetzt bleibt abzuwarten, ob Imminence mit ihrem Album diesen Weg so erfolgreich weiter gehen.
Falls ja, dann sind sie auf jeden Fall heiße Kandidaten für die nächste Band, die Europa und auch die USA als Support in großen Hallen und selbst zumindest vor vielen hundert Menschen spielen wird.
Die Kontakte und die Partner haben die Schweden dafür schon. Und mit This Is Goodbye auch den richtigen Grundstein.

Im März geht es aber zunächst einmal auf Tour mit Annisokay.

https://i2.wp.com/deutsche-ereignisse.com/images/covers/germany/annisokay-imminence-halle-saale-5999.jpg

Imminence auf Facebook
Imminence auf Twitter
Imminence auf Instagram
Homepage von Imminence

Tobi auf Facebook
Tobi auf Twitter
Tobi auf Instagram
Tobi’s Homepage

Kurz&lokal: Borni in der Traube

Nachdem Borni & das 2.1 Jamsystem auf dem dit is schade! Festival 2016 als einziger HipHop-Act durchaus überraschend ein kleiner Höhepunkt war und die Traube, also die Kultkneipe in Sindelfingen schlecht hin, bald zumindest für einige Zeit schließen muss, hat das dit is schade-Team die beiden Rapper aus Erfurt noch einmal eingeladen.

Klar, wie ja eigentlich immer war ich an dem Konzert nicht gerade unbeteiligt und kann daher vor allem davon erzählen, wie spannend der Mischpult in der Traube ist. Im Ernst, wenn Du da was regeln willst, weißt Du nie ob der Kanal danach noch funktioniert oder du nach lautem Krachen erst einmal Mikros umstecken kannst und schauen kannst, wie Du wieder überhaupt was hörst. So passiert. Zwei mal.
Aber da ich ja selbst gemischt habe, möchte ich mich natürlich nicht wirklich über den Sound vor Ort auslassen. Eher: Was für ein wunderschöner Abend. 10_Borni_Traube_Bacherle1_Borni_Traube_Bacherle

Die Traube war voll, das Konzert kam allen zu kurz vor und HipHop in der Traube war ein voller Erfolg beim ersten Mal.

Borni und das 2.1 Jamsystem haben wieder vollends überzeugt und mit ihrem gute Laune Rap mit durchdachten Texten auch genau das manchmal noch etwas verschlafene und nüchterne Publikum getroffen.
Dass sich die Traube im Anschluss dann in eine spontane Jamsession verwandelt hat und Publikum und Bühne verschmolzen sind, das war nur die logische Konsequenz aus guter, familiärer Stimmung und guter Musik.

Noch sind es gute zwei Monate – Zeit genug, noch mindestens einmal in der Traube sich zu verlieren. Am besten mit schöner Musik.

Mehr Bilder findet ihr in unserer Gallery. Hier klicken.

Tobi auf Facebook
Tobi auf Twitter
Tobi auf Instagram
Tobi’s Homepage