Kurz & lokal: Archetype in Böblingen

Noch vor ein paar Jahren war jedes Konzert, egal wie groß oder klein, welches im Böblinger Jugendzentrum stattfand, für uns ein Pflichttermin. Inzwischen ist das irgendwie zur Ausnahme geworden, was sicherlich auch daran liegt, dass ich im letzten Jahr auch so jedes Wochenende Bands zugeschaut habe und dabei dann ab und an auch mit Bands wie Ash Is A Robot ins Casa gekommen bin um mein Pensum an Zuhause-Jugendhaus abzuarbeiten.

Vorgenommen habe ich es mir in den letzten Monaten dennoch dauernd, es doch ins Casa zu schaffen und zur Archteype Show hat es mir endlich auch wirklich gereicht. Von den Vorbands Therein und In Dreams of Reality habe ich vielleicht knappe zwei Minuten gesehen, wie ich das eben von einem Jugendhaus Konzert gewohnt bin. Wobei ich dieses Mal zum Einen zu spät kam und zum Anderen ja eigentlich dort war um eine Kurz Backstage Folge zu drehen. Alles entschuldigbar also.

Archetype habe ich mir dann aber ganz angeschaut. Ohne dass ich betrunken bin ist das nicht oft der Fall. Auch wenn inzwischen die lokalen Metalkonzerten nicht mehr die gleiche Begeisterung bei mir hervorrufen wie noch vor vielleicht fünf Jahren und Metal auf einer Bühne mich wirklich überzeugen muss, war das was Archetype abgeliefert haben in meinen Augen ein solides Brett. Das Publikum, welches anfangs noch Probleme hatte, mehr als seinen Kopf im Kreis zu bewegen, fand nach zwei, drei Songs auch endgültig den Draht zur Band und hatte sichtlich Spaß. Das von Archetype zum Live-Videoshoot verteilte Oettinger-Freibier hatte dabei sicherlich auch einen Anteil an der Ekstase. Und trägt außerdem zu den Sympathie-Werten der fünf Böblinger bei. Weil – Bier!

Auch wenn ich Archetype bei gemeinsamen Konzerten schon zwei Mal am Rande mitbekommen habe, hat es mich doch sehr positiv überrascht was die Jungs auf der Bühne abliefern. Schade, dass die immer wieder hervor scheinenden Momente der Eskalation und großen Bewegung auf der Bühne sich nicht im Set mehr ausbreiten. Dann würde das auch als passiver Zuschauer noch mehr Spaß machen. Aber alles kein Grund sich zu beschweren. Außerdem gab es dafür Konfetti. Mehr kann von einer Band eigentlich nicht erwartet werden. Bier & Konfetti. Ende.

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