Apply For A Shore zerfeiern die Traube

Letzten Endes sind es doch zwei Sachen, die mir an Bands am wichtigsten sind: Dass sie sich nicht drum scheren, wie die Bühne aussieht und wie viele Menschen da sind. Und dass sie unkomplizierte, nette Menschen sind.
Wenn man eine schön polierte Metalcoreband aus Lyon, auf Empfehlung von Harald von Imminence in die Traube nach Sindelfingen bucht, dann kann man sich nicht immer so ganz sicher sein, was auf einen zukommt.

Der dit is schade Verein ist für sowas aber natürlich immer wieder zu haben. Das macht ihn ja so toll.
Wie auch immer, als Apply For A Shore am Dienstag in Sindelfingen ankamen, waren wir uns nicht so ganz sicher, was diese Band, die auf dem Weg zu einem Weekender als Annisokay-Support in Tschechien, so genau erwartet.
Dass trotz oder gerade wegen erster „Oh, die Bühne ist ja praktisch ein Drum-Raiser“-Reaktion Apply For A Shore den obigen Kriterien vollends gerecht wurden, hat den Dienstag zu einem wunderbaren Abend gemacht.
Im Ernst, die Traube ist ein super kleiner Laden in dem die Racks einer Band wie Apply For A Shore fast den halben Platz verbrauchen und der Mischpult eine Kanallotterie betreibt: Kann funktionieren, muss aber nicht.
Und auch wenn die Traube ein kleiner Laden ist, so steht sie trotzdem in Sindelfingen, also der tiefsten Daimlerprovinz und die Franzosen haben uns an einem Dienstagabend besucht. Klar war der Eintritt frei und natürlich war es nicht leer. Aber ein gut besuchtes Konzert war es jetzt auch nicht wirklich.
Trotzdem hatten alle fünf Franzosen auf beziehungsweise vor der Bühne anständigen Spaß und haben den auch ausgelebt. Das hat dann entsprechend Spaß gemacht zuzuschauen.
Gemeinsam mit den professionell arrangierten Songs und einem kurzweiligem, powervollen Sound hat sich das zu einem weit überdurchschnittlichen Dienstagabend, vor allem aber zu einem guten Konzert entwickelt. Und ich war mir nach dem online anhören der Franzosen ehrlich nicht sicher, ob ich es das sagen würde, aber Apply For A Shore sollte man live anschauen. Wirklich.
Selbst wenn die Musik einen nicht so richtig trifft: Hingehen und drauf einlassen. Dann Spaß haben.
Dass der restliche Abend sich zu einem super gemütlichen Miteinander entwickelt hat, hat da nur den Rest gegeben.

Übrigens organisiert der dit is schade e.V. in Kooperation mit der IG Kultur die Paroli Konzerte und natürlich gibt es im September auch wieder ein dit is schade! Festival.
Für beides gibt es jetzt schon Tickets online unter Reservix.de.

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